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„Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte“ Lesung mit Friederike Hofert

Während des Spanischen Bürger*innenkriegs sind sie ins Gefängnis des Franco-Regimes gekommen: Hortensia, hochschwanger und zum Tode verurteilt. Elvira, deren einziges Verbrechen es ist, dass ihr Bruder auf der ‚falschen Seite‘ steht. Tomasa, die zusehen musste, wie ihre gesamte Familie ermordet wurde. Und Reme, Mutter von fünf Kindern und zu zwölf Jahren Knast verurteilt, weil sie eine republikanische Flagge genäht hat. Außerhalb steht Pepita, Hortensias jüngere Schwester, deren Besuche im Gefängnis allmählich dazu führen, dass auch sie in die Geschichten und Schicksale der anderen Frauen hineingezogen wird. Auch noch lange nach dem Ende des Bürger*innenkriegs sitzen die Frauen im überfüllten Gefängnis fest – ohne zu wissen, ob sie verurteilt, freigelassen oder hingerichtet werden.
Dulce Chacón hat auf der Grundlage zahlreicher Interviews mit überlebenden Frauen aus den Gefängnissen der Franco-Diktatur in Spanien und deren Angehörigen diesen ergreifenden Roman über Frauen im Widerstand und in den Fängen der Franco-Diktatur geschrieben. Der historisch genaue Roman erzählt fesselnd die weibliche Geschichte unter der Franco-Diktatur. Eine Geschichte, die es bisher noch nicht zu lesen gab.
Wir haben die Übersetzerin Friederike Hofert eingeladen, aus dem Roman zu lesen. Friederike wurde für diese Übersetzung ausgezeichnet mit dem BücherFrauen-Literaturpreis „Christine“. Das Buch ist erschienen im Verlag w_orten & meer, 2024.
Eine Veranstaltung der Antifa Saar / Projekt AK,
CriThink! e. V. – Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns, Heinrich-Böll-Stiftung Saar
Samstag,
12.09.2026
18:00 Uhr
commune
Veranstaltungsraum
Rotenhofstr. 1
Saarbrücken